Aus der Gemeinde
Nachlese zu Polizeieinsätzen in Zwiefalten am 24. Februar 2026
Am Dienstag, 24. Februar 2026 kam es in Zwiefalten gleich zu mehreren Polizeieinsätzen, die zu Verunsicherungen führten und sich letztendlich als harmlos herausstellten.
So wurde die Polizei Dienstagvormittag darüber informiert, dass ein bewaffneter Mann im Bereich Dobeltal Zwiefalten unterwegs sei. Die Polizei rückte daraufhin mit mehreren Einsatzkräften aus und stellte fest, dass in dem Bereich eine Übung der Bundeswehr stattfand. Diese war jedoch versehentlich nicht bei den Behörden und der Polizei vorher angemeldet worden und wurde daraufhin von der Bundeswehr selbst beendet und abgebrochen.
Ein Bundeswehrhubschrauber, der zur selben Zeit über Zwiefalten kreiste gehörte zu einer anderen Bundeswehrübung, die jedoch offiziell angemeldet war. Der Hubschrauber hatte nichts mit dem Polizeieinsatz in Zwiefalten zu tun.
Mit mehreren Streifenwagenbesatzungen ist die Polizei dann am Dienstagnachmittag erneut nach Zwiefalten ausgerückt. Kurz nach 16.00 Uhr hatte ein Zeuge über Notruf eine zunächst unbekannte Person mitgeteilt, die bei der Aussichtsplattform „Freiheit“ möglicherweise einen Schuss abgegeben habe. Weiter wurde berichtet, dass sich mehrere Personen in Richtung Hauptstraße bewegen würden. Die alarmierten Einsatzkräfte, die vorsorglich entsprechende Schutzausstattung angelegt hatten, trafen die besagten Personen in der Hauptstraße an und forderten sie auf, sich auf den Boden zu legen. Wie sich in der Folge herausstellte, handelte es sich um drei Minderjährige, von denen einer sogenannte China-Böller (Pyrotechnik) mit sich führte. Eine Schusswaffe oder Ähnliches wurde nicht gefunden. Die Minderjährigen wurden ihren Eltern überstellt, die Böller einbehalten. Außerdem wurde ein entsprechendes Ordnungswidrigkeiten-Verfahren (Bußgeld) eingeleitet.
Diese Vorgänge zeigen, dass die Bürger heutzutage sehr sensibel auf Waffen reagieren, aufmerksam die Vorgänge um uns herum beobachten und im Zweifel richtigerweise die Polizei einschalten.
Es zeigt auch, dass das gesetzliche Verbot von Pyrotechnik/Feuerwerk außerhalb von Silvester und Neujahr durchaus sinnvoll ist. Neben der Gefahr für Tiere und der Brandgefahr, versetzt die unnötige Knallerei die Menschen doch in Angst und Schrecken.
Ein großes Dankeschön geht in diesem Zusammenhang an unsere Polizei, die durch ihr umsichtiges und fachmännisches Verhalten die Vorgänge schnell aufklären konnte und dafür sorgte, dass niemand zu Schaden kam.









